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Was es bedeutet, woher es kommt und was man dagegen tun kann

Übergewicht bei Hunden

 

Dass immer mehr Menschen an Übergewicht leiden, ist inzwischen allgemein bekannt. Aber auch unsere Vierbeiner sind davon immer häufiger betroffen. Doch ab wann spricht man bei Hunden überhaupt von „Übergewicht“? Was sind mögliche Ursachen? Und wie gehe ich damit um, wenn meine Fellnase bereits übergewichtig ist? 

In diesem Artikel informieren wir dich rund ums Thema Übergewicht bei Hunden: mit nützlichen Tipps, wie man ihm vorbeugen kann und wie du am besten vorgehst, wenn dein Hund bereits an Übergewicht leidet.

 

Übergewicht – ein häufiges Phänomen

Jedes Frauchen und Herrchen wünscht sich einen gesunden, vitalen und aktiven Hund. Leider gibt es jedoch viele Hunde, auf die dies nicht wirklich zutrifft. Schuld daran ist oft das Gewicht des Vierbeiners. Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass gut 40% unserer Haustiere unter Übergewicht leiden. Das kann negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem des Tieres haben, Gelenkbeschwerden oder sogar Diabetes verursachen. Höchste Zeit also, das Problem anzupacken!

 

Ab wann spricht man bei Hunden von „Übergewicht"?

Von Übergewicht spricht man, wenn ein Hund 20% über seinem Zielgewicht liegt. Hat also beispielsweise ein erwachsener Hund ein Zielgewicht von 20 Kilogramm, gilt er ab einem Gewicht von 24 kg übergewichtig. Welches Gewicht ideal für deinen Liebling ist, besprichst du am besten mit deinem Tierarzt. Als erste Orientierung findest du auch BMI-Rechner für Hunde im Internet, die meistens aber nur die Rasse und die Schulterhöhe berücksichtigen. Der Tierarzt wird weitere gesundheitliche Faktoren miteinbeziehen und kann das Idealgewicht somit zuverlässiger berechnen.

 

Wie bekommt ein Hund Übergewicht?

Übergewicht entsteht nicht über Nacht, sondern ist ein schleichender, langsamer Prozess. Grundsätzlich entsteht – genau wie beim Menschen auch – immer dann Übergewicht, wenn mehr Energie durch Nahrung aufgenommen als durch körperliche Aktivität verbraucht wird. Die überschüssige Energie speichert der Körper in Form von Fettpölsterchen.

 

Besondere Achtsamkeit nach Sterilisation oder Kastration 

Vor allem nach einer Kastration oder Sterilisation ist es wichtig, das Gewicht deines Vierbeiners genau im Auge zu behalten. Der Körper wird einer hormonellen Änderung unterzogen und braucht daher im Vergleich zu vorher weniger Energie, zumindest in den ersten Monaten nach der Operation. Wenn die Menge an Nahrung und Bewegung gleichbleibt, kann das zu Übergewicht führen.

 

 

Zurück zum Normalgewicht

Was kannst du jetzt also tun, um deinen Hund wieder zum Idealgewicht zu bringen? 

  • In der Theorie ist die Rechnung ganz einfach: Ob Mensch oder Tier, wer mehr Energie verbraucht, als er oder sie zu sich nimmt, nimmt ab. Aber gesundes Abnehmen geht nicht von heute auf morgen.
  • Lass deinem Hund Zeit zum Abnehmen und vertraue auf deinen Verstand und dein Gefühl – schließlich kennst du deinen Hund am besten. Die Geschwindigkeit, mit der ein Hund abnimmt, ist auch von der Rasse, dem Gesundheitszustand und dem möglichen Gebrauch von Medikamenten abhängig.
  • Auch Bewegung ist wichtig, damit dein Hund gesund abnimmt, sich wieder an mehr Bewegung gewöhnt und fitter wird. Geh extra Runden mit deinem Hund laufen, wirf öfter mal einen Ball oder lass deine Fellnase öfter schwimmen, damit sie die zusätzliche Bewegung bekommt, die sie braucht. Aber Achtung: Behalte dabei immer das Energieniveau deines Hundes im Auge und überfordere ihn nicht!
  • Wiege deinen Vierbeiner regelmäßig: Du kannst deinen Hund selbst wiegen, indem du dich zuerst allein auf die Waage stellst und dich anschließend noch einmal mit dem Hund zusammen wiegst. Der Unterschied entspricht dann dem Gewicht des Hundes. Kleinere Hunde können natürlich auch einfach auf die Waage gesetzt werden

 

 

Umstellung beim Füttern deines Hundes 

Damit dein Hund abnimmt, musst du nicht unbedingt Diätfutter kaufen. Besonders wenn deine Fellnase nicht zu viel Übergewicht mit sich herumträgt, ist das Abnehmen auch mit anderem Futter wie z.B. WOOOF Regular problemlos möglich. Wichtig für eine erfolgreiche und gesunde Gewichtsreduktion sind vor allem die folgenden 2 Schritte:

Schritt 1:

Bestimme zuerst das Idealgewicht (Zielgewicht) deines Hundes. Du findest Rechner im Internet, kannst für eine zuverlässigere Aussage aber auch den Züchter oder den Tierarzt fragen.

Schritt 2:

Berechne den Prozentsatz des Übergewichts deines Hundes. Anhand dessen wird dann einen Stufenplan erstellt. Als Faustregel gilt: Der Hund verliert idealerweise 1% des Ausgangsgewichts pro Woche.

Anhand dieser zwei Schritte können wir berechnen, wie viele Wochen es dauern wird, bis der Hund wieder Normalgewicht erreicht hat. Bitte beachte: Diese Berechnung ist lediglich eine Richtlinie. Die tatsächliche Abnahme ist stark abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Rasse und dem Alter des Hundes.

Hier ein konkretes Rechenbeispiel:

Castor ist ein Labradorrüde mit einem Idealgewicht von 33kg. Sein aktuelles Gewicht beträgt 43kg. Zuerst berechnen wir, ob Castor überhaupt Übergewicht hat (nämlich dann, wenn er mindestens 20% über Normalgewicht liegt).

43kg x 100%   = 4300

4300 / 33kg   = 130%

130% - 100%   = 30% Ja, Castor hat Übergewicht

Dann berechnen wir, wie viele Wochen es in etwa dauern wird, bis Castor wieder Normalgewicht erreicht. Wir gehen, wie vorher angegeben, von 1% des aktuellen Körpergewichts pro Woche aus.

43kg x 0,01   = 0,43kg abnehmen pro Woche

43kg – 33kg   = 10kg Übergewicht

10kg / 0,43kg   = 23 Wochen abnehmen

Du siehst, mit dem richtigen Ansatz kann man kann Übergewicht in einem nicht allzu langen Zeitraum in den Griff bekommen.

Im WOOOF Sortiment findest du das passende Futter für deinen Hund - damit Geschmack und Gesundheit beim Abnehmen nicht zu kurz kommen und ihr noch lange fit und gesund miteinander toben könnt!