Bitte lächeln: So gelingt das Fotografieren von Hunden garantiert.

Bitte lächeln: So gelingt das Fotografieren von Hunden garantiert.

Wir lieben unsere Hunde, das ist klar. Und natürlich möchten wir die schönsten Momente festhalten, entweder für uns oder um sie mit anderen teilen zu können. Wir haben in diesem Beitrag für euch einige Tipps für das perfekte Hunde-Foto zusammengetragen. So gelingt jedes Shooting.

Wir lieben unsere Hunde, das ist klar. Und natürlich möchten wir die schönsten Momente festhalten, entweder für uns oder um sie mit anderen teilen zu können. Wir haben in diesem Beitrag für euch einige Tipps für das perfekte Hunde-Foto zusammengetragen.

 

Eine gute Vorbereitung ist wichtig

Wie so oft im Leben ist das Glück mit demjenigen, der gut vorbereitet ist. Es ist eigentlich weniger wichtig, welche Kamera (Spiegelreflex- oder Kompaktkamera) ihr verwendet, sondern vielmehr, ob ihr wisst wie man damit umgeht. Wenn ihr nicht nur das Verhalten und die Vorlieben eures Hundes, sondern auch eure Ausrüstung gut kennt, sind das die besten Voraussetzungen für wunderschöne Bilder.

Den richtigen Ort für das Shooting finden

Im Prinzip könnt ihr euren Liebling überall fotografieren: in den eigenen vier Wänden oder draußen im Park, im Wald, beim Schwimmen oder auf Reisen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Am besten ist es natürlich, wenn die Umgebung mit den Fellfarben des Hundes harmonieren, so entsteht ein stimmiger Gesamteindruck. Bei der Wahl des Ortes sollte auch die Persönlichkeit des Hundes bedacht werden: versteht er sich gut mit anderen Hunden oder ist er eher schüchtern? Ist er gern draußen im Wald und tobt im Laub oder wollt ihr ihn lieber an seinem Lieblingsplatz zuhause fotografieren? Euer Hund liebt es zu planschen? Kein Problem, auch Aufnahmen im Wasser sind dank wasserfester Kameras kein Problem mehr. Super Nebeneffekt: falls euer Hund ein Geschirr trägt, ist das im Wasser verdeckt und stört nicht das Bild. Ein Tipp für alle, die draußen fotografieren wollen: besonders stimmungsvolle Bilder entstehen in den Morgen- oder Abendstunden, wenn das Licht etwas schräg steht. Idealerweise habt ihr noch eine schöne Wolkenkulisse, die durch die Sonne in Szene gesetzt wird.

Der Hund steht im Mittelpunkt

Absolute Priorität hat natürlich, dass der Hund auch Spaß am Shooting hat und sich wohl fühlt. Geht es dem Vierbeiner nicht gut, ist er gestresst, gelangweilt oder frustriert, sieht man das den Bildern sofort an. Lob und Belohnung sorgen dafür, dass Hunde auch bei längeren Shootings bei der Sache bleiben und keine Langweile aufkommt. Frauchen und Herrchen sollten im Gefühl haben, ob sich ihr Liebling wirklich wohl fühlt und was sie tun können, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Geräusche oder das liebste Spielzeug sorgen dafür, dass euer treuer Freund sich in die richtige Position begibt bzw. in die gewünschte Richtung schaut.

 

Tipps für die Durchführung des Shootings

Neben dem Ort ist auch wichtig, welche Art von Bildern ihr schießen wollt. Ein Portrait sollte nicht nach einer Runde ausgiebigen Tobens gemacht werden, da das Hecheln und eine heraushängende Zunge oft als unschön empfunden werden. Bei Aufnahmen in Aktion sind Serienaufnahmen besonders empfehlenswert. Sie haben den Vorteil, dass man aus vielen Bildern wählen kann und den Moment, der genau richtig ist, nicht verpasst. Achtet stets darauf, dass die Augen des Hundes scharf sind und es einen Lichtreflex in ihnen gibt, das verleiht den Bildern eine schöne Lebendigkeit. Hunde sind viel in Bewegung, daher bietet es sich an, einzelne Körperteile in den Fokus zu rücken. Das können neben den Augen auch der Schwanz, die Pfoten oder die Schnauze sein. Seid am besten auf Augenhöhe mit eurem Hund, so erkennt ihr die Mimik am besten und erreicht eine natürliche Perspektive. Was die Beleuchtung betrifft, solltet ihr lieber auf Blitzlicht verzichten. Nicht nur schreckhafte Hunde können wegen eines Blitzes weglaufen oder spontan ihre Pose ändern. Besser sind deshalb zwei starke Lichtquellen (der Profi hat Foto-Scheinwerfer zuhause, aber lichtstarke Stehlampen tun es natürlich auch), sodass euer Modell optimal ausgeleuchtet ist. Wer die Shooting-Situation gut ausleuchtet und sein Ergebnis bereits im Kopf hat, für den ist es außerdem ein Leichtes, verschiedene Stimmungen und Atmosphären zu erzeugen.

Hier ist Nachhelfen erlaubt

Wer über ein gutes Bildbearbeitungsprogramm verfügt, kann einiges aus Bildern herausholen: Zuschnitt, Farbtonkorrekturen und das Retuschieren roter Augen gehört mittlerweile zum Standard der meisten Software. Filterfunktionen und die Möglichkeit Texte, Rahmen oder Sticker einzufügen erweitern zusätzlich die kreativen Möglichkeiten. Erstellt doch einmal eure eigenen Memes mit eurem Liebling oder verschickt selbst kreierte Postkarten als individuellen Gruß an Freunde und Verwandte.

 

Quellen:
http://www.pc-magazin.de von Henriette Struss / Kathrin Köntopp
http://www.hund-unterwegs.de/hunde-blog/15-tipps-fuer-perfekte-hundefotos/